Deutschland – Unser Hauptgebiet

Die meisten Hilfsanfragen erreichen uns aus Deutschland und sind von Ihrer Art sehr unterschiedlich. Schnelle Hilfe für alle und das möglichst ohne Bürokratie ist das, was wir le­ben. Nach einer kurzen Bearbeitung durch unser Team wird der Fall zu Prüfung ins Präsidium gegeben und dann (in der allermeisten Fällen) dort auch gleich beschlossen. Wir wollen einen möglichst kurzen „Dienstweg“ aufrechthalten, denn ein Kind hat keine Zeit, auf lange Prüfungen durch Behörden zu warten, nur damit dann festgestellt wird, dass Papa „einen Euro“ zu viel verdient und eine Förderung nicht möglich ist. In dieser zeit hat eine Ausgrenzung des Kindes oft schon begonnen.

Wir helfen Kindern auf vielfältige Weise, zum Beispiel durch die Übernahme von Kosten in der Schulkantine / Mensa, die Übernahme von Kosten bei Schulmaterialien, Klassenfahrten und auch Kleidung oder Schuhen. Zu Weihnachten sammeln wir regelmäßig zweckgebundene Spenden, um Kindern in ganz Deutschland mit einem Geschenkbeutel eine Freude zu bereiten. Im Fall der kleinen Madita ging es darum, ein behindertengerechtes Auto zu finanzieren, da im alten Auto ein bequemes Ein- und Aussteigen samt Rollstuhl nicht möglich war. Nach Verhand­lungen mit dem Händler über Preis und Ausstattung konnte durch gestartete Spendenaufrufe die entsprechenden Spen­dengelder gesammelt werden.

Geschafft! Mehrfach haben wir darüber berichtet „Madita benötigt dringend Hilfe für ein behindertengerechtes Fahrzeug“. Nun ist es am 24. März in einer gemeinsamen Aktion ge-lungen, das Ziel zu erreichen. Mehrere Spender aus privaten Bereichen, das Sozialamt des Landkreises Schaumburg, die Andreas-Gärtner-Stiftung, „Bild hilft“, die Franz-Beckenbauer-Stiftung und das Kinderhilfswerk ICH e. V. unter der Regie des ICH e.V. haben alle notwendi-gen Mittel zusammengebracht und konnten der glücklichen Madita und ihrer Mama das Fahrzeug vom Autohaus Trebeljahr in Wunstorf übergeben. Von jetzt an kann Madita sicher und zuverlässig ihre notwendigen Wege zur Tagesstätte, aber auch für die häufigen Arzt- und Klinikbesuche transportiert werden. Im Namen von Madita und ihrer Mama bedankt sich der ICH e. V. herzlich bei allen, die ge-holfen haben, diesen notwendigen Traum zu erfüllen.

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