König von Ghana empfängt 7,5 Tonnen Hilfsgüter

ICH e. V. Stadthagen das Tor zur Welt

Vor einigen Wochen sandte König Céphas Bansah von Ghana via WhatsApp ein Hilfsgesuch an den ICH in Stadthagen, direkt aus dem Urwald der Hohoe / Volta-Region in Ghana. Zu sehen war die Katastrophe pur. In den Räumen verschiedener Kinderheime lagen die Kinder auf den blanken Lehmböden – Betten gab es keine.

Aus dem ICH wurde ein umfangreiches Suchprogramm eingeleitet. Verschiedene Hilfsorganisation, so auch der ASB-Landesverband Niedersachsen e. V., wurden befragt und im Laufe weniger Wochen konnten über 80 Betten, Matratzen, Möbelstücke sowie medizinische Gerätschaften beschafft werden. Darüber hinaus auch Kühlschränke und eine Waschmaschine. Nach der organisatorischen Tätigkeit des Kreisvorsitzenden des ASB-Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg, Dr. Friedbert Mordfeld, war es am 04.10.2017 soweit: zusammen mit der Organisation „Kampfsportler mit Herz“ geleitet durch den mehrfachen Weltmeister Bernd Höhle (www.k-k-c.de) konnten in Sumte / Elbe (nähe Hamburg) und Stadthagen bis tief in die Nacht die Hilfsgüter geladen werden.

Der gesamte Sachwert liegt schätzungsweise bei 40.000,- €, hinzukommen die Transportkosten, die etwa noch 5.000,- € betragen. König Bansah hat selbst das Hilfstransportfahrzeug gelenkt, er selbst weiß nur zu gut, welche Hilfsgüter tatsächlich im Urwald dienstleisten, also benötigt werden. Von Ludwigshafen wird der 20-Fuß Container Ende Oktober nach Ghana verschifft und nach ca. 4-wöchiger Reise auf hoher See werden die Hilfsgüter von Teema, dem Seehafen in der Nähe der Hauptstadt Accra, in den Urwald transportiert.

König Bansah ist dankbar. Er wird, nachdem die Güter in Ghana verteilt worden sind, einen Foto- und Filmbericht schicken. König Bansah ist einer der Botschafter des ICH e. V. (int-children-help.de). Dieter F. Kindermann, Präsident des ICH e. V., bedankte sich beim ASB, allen weiteren Spendern und Helfern und im Besonderen bei der Einsatztruppe von Bernd Höhle, der wie schon oft hilfreich tätig waren, natürlich ehrenamtlich.

Botschafter Bernd Höhle strahlt immer, wenn er helfen kann.