In über 50 Ländern aktiv – Kinderhilfswerk in Stadthagen exportiert Hilfsgüter weltweit

Wer sich im Internet in der Homepage des Kinderhilfswerks International Children Help e. V. einloggt, wird feststellen, in wie vielen Ländern das Kinderhilfswerk aktive Hilfe leistet.

Präsident Kindermann betont, dass das Haupteinsatzgebiet nachzuvor Deutschland ist, doch gibt es hier auf Grund europäischer und deutscher Vorschriften und Auflagen für so manchen Artikel bzw. Gegenstand keine Verwendungsmöglichkeit mehr, obwohl sich die Gegenstände im allerbesten Zustand bestehen. Teilweise sogar neu aus Lagerbeständen.

Erst im September 2017 ging vom Kinderhilfswerk ein allgemeiner Hilfsaufruf heraus, mit der Bitte für Südamerika und hier im Besonderen für Paraguay, dessen Botschafter Senator Dr. h. c. Jens Tegeler ist. Artikel aus dem Bereich Feuerwehr zu sammeln.

Der Aufruf wurde von vielen Mitgliedern gehört. So auch vom für Deutschland tätigen Botschafter Bernd Höhle (mehrfacher Weltmeister im Kampfsportbereich) und er wiederum hat einen Aufruf über seine Verbindungen im Kampfsportbereich (www.k-k-c.de) gestartet. Aus der Region Koblenz spendete die freiwillige Feuerwehr Alexander Segel sowie die Firma Adolf Lessenich unter anderem Einsatzkleidung wie Stiefel, Helme, Handschuhe, akkubetriebene Lampen, Handpumpen für Löschvorgänge, Metallkoffer, verschiedene Wasseranschlüsse, Rohre, Spritzen. Botschafter Bernd Höhle sorgte für den Transport und im ICH-Lager wird gesammelt, um im Februar 2018 den nächsten Container auf die Überseereise zu entsenden.

Vor Ort wird der Container von der Stiftung Ética und dem ICH-Beauftragten Uwe Dillenberg, der ab Januar nach Paraguay übersiedelt, in Empfang genommen. Kindermann betont: „Hilfe kommt an, weil wir es kontrollieren“. Im kommenden Jahr ist geplant, die Paraguay-Delegation bestehend aus den ICH-lern Tegeler, Kreyenberg, Höhle und Kindermann im August / September nach Paraguay zu entsenden.
Die Aufgabe von Uwe Dillenberg ist unter anderem das Bauen von Löschteichen und Brunnen, denn trotz der umfangreichen Wassermengen, die zum Beispiel die größten Wasserfälle der Welt (Iguazú) in sich besitzen, fordern nach wie vor Feuergefahren in ungeahntem Ausmaß viele Menschenleben.