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Ghana Reisebericht
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International children help hat in Ghana Schulprojekt abgeschlossen
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Erst vor kurzem war König
Bansah von Ghana-Hohoe Gast in Bielefeld, wurde empfangen in den Städtischen
Kliniken von Prof. Dr. Dr. Löhnert, dem Verwaltungschef Dr. Kramer
und vom Oberstadtdirektor David. Der König besuchte nicht nur die
Klinik, sondern konnte als Spende ein Ultraschallgerät in Empfang
nehmen. Dieses Gerät konnte jetzt durch die ICH-Delegation direkt
in Ghana ausgeliefert werden. Sowie es in den Zeitplan passt, werden
Prof. Löhnert und Ehefrau Dr. Susanne Löhnert ebenfalls nach
Ghana-Hohoe reisen, um wesentliche medizinische Hilfe direkt vor Ort
zu leisten.
Dass der ICH - International children help e.V. sich selbst als inter-national
children help bezeichnet, wird in vielerlei Aktionen zum Ausdruck gebracht.
Großen Wert legt der Verein, in dem auch viele Mitglieder aus
dem Raum Bielefeld vertreten sind, darauf, in verschiedenen Projekten
– alle in sich überschaubar – zu investieren.
Vom 10.09.2007 bis 17.09.2007 weilte eine Delegation um den Präsidenten
des ICH, Dr. Dieter Kindermann, in Ghana. Es war eine aufregende Reise,
von Amsterdam nach Accra, von Accra in das Gebiet des Königs von
Ghana-Hohoe, König Bansah. Eine Strecke von fast 400 km durch
den Urwald war zu überwinden, um dann direkt vor der ICH-Schule,
die auch mit Unterstützung der Nds. Lottostiftung BINGO gebaut
wurde, zu stehen. Ein beeindruckender Bau, vor allen Dingen wenn man
die anderen im Urwald liegenden Schulen in den Vergleich zieht. Das
konnten die ICH-Mitglieder feststellen.
Die Armut ist groß, alle Kinder tragen Schuluniformen, allerdings
werden diese teilweise nur noch von Fäden zusammen gehalten. Viele
Einheimische wohnen in Hütten ohne Strom, fließendes Wasser
ist überhaupt nicht bzw. nur in seltenen Fällen, z.B. in
Hotels oder Verwaltungsgebäuden vorhanden. Die Versorgung findet
statt über zentrale Dorfbrunnen.
Der Empfang war herzlich „die weiße Delegation“ wurde überall
mit offenen Armen aufgenommen. Jeder Besuch in den umliegenden Dörfern
und vorhandenen Schulen und Kindergärten war ein Erlebnis für
sich. Alle Kinder und natürlich auch die Lehrer waren begeistert
von den Freunden von König Bansah und seiner Gemahlin Gabi. Die
Hilfsleistungen wurden nicht nur mit offenen Armen, sondern mit großer
Dankbarkeit entgegen genommen. Die Armut ist so groß, dass es
schon eine Seltenheit ist, dass Kinder Schuhe besitzen und wenn sie
tatsächlich Schuhe besitzen, dann sind diese „ein Heiligtum“ und
werden für den sonntäglichen Kirchgang genutzt. Die meisten
Menschen sind Christen, alle sind gläubig.
So wurde auch die Schuleinweihung zu einem großen Event. Viele
Menschen kamen zu Fuß durch den Urwald, um der Einweihung beizuwohnen.
Die Kinder tanzten und sangen, Trommeln wurden geschlagen. Die Eindrücke,
die die ICH-Delegation mitgebracht hat, werden unvergesslich bleiben.
Die Reisedelegation und damit auch der gesamte ICH sind stolz und glücklich,
dass das Projekt abgeschlossen werden konnte, allerdings wäre
dieses ohne König Bansah und seine Familie nicht möglich
gewesen. Der König, der bekanntermaßen in Deutschland wohnt,
zumindest die meiste Zeit des Jahres, arbeitet für sein Volk.
Es wird ihm nie gelingen, Wohlstand in das arme Land zu bringen, wohl
aber Bildung und auch die Not zu lindern.
Die Menschen in Ghana leiden keinen Hunger. Sie leben von den Früchten,
die sie ernten, aber genau gesagt von der Hand in den Mund. Es gibt
kein Sozialsystem, die ärztliche Versorgung ist katastrophal und
die hygienischen Bedingungen müssen verbessert werden. So ist
es das nächste Ziel, dass die Schule ein Toilettenhaus gebaut
erhält, mit der Möglichkeit, besser gesagt der Verpflichtung,
dass die Kinder sich auch die Hände waschen können.
Ghana – 6 ½ Flugstunden von Amsterdam entfernt, mit der Hauptstadt
Accra, in der über 4 Mio. Einwohner in für uns unvorstellbaren
Verhältnissen leben – ist mit seinen insgesamt ca. 22 Mio. Einwohnern
mit nahezu 100 ethnischen Volksgruppen ein friedliches Volk. Die Verfassung
/ Regierung ist demokratisch. Überall erlebte die ICH-Delegation
tanzende, fröhliche und zufriedene Menschen und es ist kein Problem
als Weißer selbst im Dunkeln mitten im Millionen-Menschen-Schmelztiegel
auf der Straße zu gehen. Es wird nicht gebettelt, Überfälle
und Gewalt sind unbekannt. Gastfreundschaft wird gelebt.
Der ICH-Delegation wurde noch eine besondere Ehre zuteil. Eingeladen
zum Abendessen von der UN, die in Ghana / Accra einen festen Sitz hat
– u.a. verbindet man mit der UN in Ghana auch Kofi Annan – konnte die
Delegation mit 29 Teilnehmern verschiedener Nationen Gespräche
führen und in der vom ICH geführten Ansprache allen Teilnehmern
zu ihren erreichten Zertifikaten Glückwünsche übermitteln.
- Pressebericht - Aus "The Ghanaian Times" vom 17.September 2007
- Fotoserie von der Ghana-Reise
- Pressebericht aus dem Schaumburger Wochenblatt vom 02.10.2007
- Pressebericht aus der Region "Esens / Langeoog" vom 27. Oktober 2007
- Pressebericht "Seine Majestät hält sich mit Kampfsport Fit - Königlicher Besuch im Kampf-Kunst-Center"
König Bansah nimmt Hilfsgüter in Empfang
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