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Delfin-Therapie in Jalta / Krim zeigt erste Erfolge

Als vor ungefähr einem Jahr Evkes Mutter Marion Edzards durch Vermittlung des Physiotherapeuten Lutz Jacobs aus der Physiotherapiepraxis Fritz Backhaus in Esens beim Kinderhilfswerk ICH - Inter-national children help e.V. anfragte, ob die Möglichkeit bestünde, irgendwann einmal eine Delfin-Therapie für Evke zu realisieren und sie damals die Aussage erhielt „wir werden schauen, was sich machen lässt“ war auch nicht ansatzweise daran zu denken, mit welch großer Solidarität der Ostfriesen an der Verwirklichung dieses langjährigen Traums gearbeitet wurde – Benefizveran-staltungen, Aufstellen der Sammeldosen für die Cent-by-Cent-Aktion, Einzelspenden von Privatpersonen und Firmen, Jubiläumsspenden – all das hat das anvisierte Ziel in überschaubar kurze Zeit Wahrheit werden lassen.


Am 28.06.2008 war es soweit. Evke konnte mit Ihrer Mutter und der Ergotherapeutin Marion Martensen, die Evke seit Jahren betreut, von Ostfriesland aus über Berlin nach Simferopol, der Hauptstadt der Halbinsel Krim / Ukraine, fliegen. Botschafter Fritz Backhaus und ICH-Vorstand Dr. e.h. Dieter F. Kindermann reisten am 30.06.2008 ebenfalls von Berlin aus – genau wie Frau Marion Martensen auf eigene Kosten – nach Jalta, um die insgesamt 4 Delfin-Kinder vor Ort zu besuchen.


In Jalta war alles bestens organisiert, ein großes Team von Therapeuten und Betreuern kümmerte sich um die Kinder und mit Fug und Recht kann man sagen, dass alle 4 Kinder, Evke Edzards aus Esens, Fabian Schmidt aus Bielefeld, Bastian Knoll aus Königsmoos und Julian Schumann aus Flörsheim, bereits erste Therapieerfolge besitzen. Evke kann mittlerweile Wörter wiederholen, die sie früher nicht sprechen konnte und ist insgesamt ruhiger geworden. Der Therapieleiter Magister Trompisch geht erfahrungsgemäß davon aus, dass die gewünschten Erfolge sich nach 3 bis 6 Monaten einstellen. 12 wunderbare Tage haben Evke mit Mama und Frau Martensen in Jalta erlebt. Backhaus und Kindermann konnten nur 4 Tage vor Ort bleiben.


Es ist das feste Ziel Evke bei entsprechendem Erfolg weiter zu fördern. Voraussichtlich im kommenden Jahr wird Evke nach Sharm el Sheikh in Ägypten Reisen, um die nächste Delfin-Therapie zu erleben. Marion Edzards ist glücklich, nicht nur die Fortschritte, die Evke gemacht hat, erfüllen ihr Herz mit Freude, sondern auch die Bekanntschaft, ja mittlerweile Freundschaft zu den anderen ICH-Therapie-Kindern / Familien und der damit verbundene Austausch haben sie insgesamt weitergebracht.

Das Kinderhilfswerk arbeitet und unterstützt intensiv ostfriesische Kinder, so sind auch Fördermaßnahmen für Hendrik aus Großheide auf TOMTEs Hof geplant. Auch für einige andere ostfriesische Kinder sind bereits Therapie-Maßnahmen beschlossen.

Zu den Prinzipien des ICH gehört es, dass eingesammelte Spendengelder immer direkt dort investiert werden, wo sie eingesammelt worden sind. Dankbar sind die ICH-Aktiven für alle Aktivitäten und die hohe Solidarität der Ostfriesen.

Karte von der Krim/Jalta im Juli 2009



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