Das Jahrtausende alte Volk der Usbeken – Usbekistan ein Land voller Kultur
und Historie in Zentralasien, ein GUS-Staat – benötigt dringend Hilfsgüter.
In Usbekistan leben rd. 22 Mio. Menschen friedlich, Haupterwerbszweig
ist die Ernte von Baumwolle. Weitere Exportartikel gibt es aufgrund der
nicht vorhandenen Ressourcen an Bodenschätzen kaum. Die Temperaturunterschiede
reichen von 45 Grad plus im Sommer bis zu 45 Grad minus im Winter. Die
Winter sind hart. Es gibt diverse Waisenhäuser. Der Staat bemüht
sich die vielen Waisen, darunter viele Behinderte, in Heimen unterzubringen,
allerdings hat die russische Zwangsherrschaft das Land ausgeblutet und
eine Erholung, die alle Menschen betrifft, ist noch nicht wirklich spürbar.
Die deutsche Bundesregierung unterhält seit Jahren gute freundschaftliche
Kontakte.
2005 waren die Mitglieder des Präsidiums des ICH - International
children help e.V., Konsul Dr. Kindermann, Prof. Löhnert sowie
Beiratsmitglied Lenz in Tashkent, der Hauptstadt Usbekistans und haben
die Verhältnisse vor Ort erleben können. Die Menschen sind
ausgesprochen gastfreundlich. Mittlerweile konnten diverse usbekische Ärzte
im Städtischen Klinikum Bielefeld hospitieren. Das ist eine der
Maßnahmen, um im medizinischen Bereich Fortbildung und damit
auch Hilfe zu gewähren. Prof. Löhnert ist auch im universitären
Bereich tätig. Mit dem Hilfswerk Soglom Avlod Uchun Foundation
gibt es eine Kooperations-, besser gesagt Hilfsmaßnahmenvereinbarung.
Am 29.11.2007 besuchte auf Wunsch des ICH der Attaché für
humanitäre Hilfe der usbekischen Botschaft, Abdubori Kayumov,
die Zentrale des Kinderhilfswerks in Stadthagen, überbrachte die
Grüße seines Botschafters sowie des Hilfswerks Soglom Avlod
Uchun Foundation. Ziel war die Vereinbarung der Lieferung von Hilfsleistungen.
Benötigt werden Hilfsgüter, nämlich einfache medizinische
brauchbare Geräte, neue Kinderkleidung, Schuhe, neues Spielzeug
etc. Unser Kinderhilfswerk ICH plant im März einen Container voll
gepackt mit Hilfsgütern nach Tashkent zu entsenden. Wir bitten
alle Ärzte, Kliniken, Kaufhäuser und sonstige Förderer
uns für dieses Projekt mit entsprechenden Sach- und Geldspenden
zu unterstützen. Es ist gewährleistet, dass die Hilfsgüter
nicht nur problemfrei per Container in das zentralasiatische Land gebracht
werden, sondern auch, dass sie über das Hilfswerk die Ziele erreichen.
Die Botschaft Usbekistans bzw. das Auswärtige Amt Usbekistans
geben die Garantie, dass nicht nur die Hilfsmittel ankommen, sondern
auch Zollfreiheit besteht.
Zu Rückfragen stehen wir in der Zentrale (Telefon 05721/93988-13)
sowie der Usbekistan-Beauftragte unseres Hilfswerks, Herr Andreas Lenz,
unter Telefon 05121/999090 gern zur Verfügung. Herr Lenz wird
den Hilfstransport in Usbekistan empfangen. Es ist Usus im ICH, dass
wir uns nicht nur für Hilfsmaßnahmen einsetzen, sondern
auch prüfen / kontrollieren, dass unsere Hilfsgüter ankommen.
Herr Lenz spricht russisch und ist bereits seit Jahren mehrfach in
Usbekistan – ein Kenner des Landes und der Menschen.
Januar 2008
Aktuell befassen wir uns aktiv mit dem Beladen eines Containers mit Hilfsgütern für Waisenheime. Darunter neue Kleidung, Schulmaterial, medizinische Liegen, Röntgengeräte sowie eines Schulbusses Mercedes Sprinter, siehe aktuelles Foto. Das Fahrzeug sowie einige Hilfsgüter stehen bereits bereit. Der Container soll Ende März / Anfang April auf die Reise geschickt werden.